Design für den guten Zweck

Montag, 17. Oktober 2016
Unterstützen Sie den Diakonie Flüchtlingsdienst mit dem Kauf eines Kleidungsstücks von tell me a story.
  • Die gute Geschenkidee - Kinder-Shirt Faith, Hope, Love ©Michael Seirer
    Die gute Geschenkidee - Kinder-Shirt Faith, Hope, Love ©Michael Seirer
  • Die gute Geschenkidee - Unisex-Kapuzenjacke Faith, Hope, Love ©Michael Seirer
    Die gute Geschenkidee - Unisex-Kapuzenjacke Faith, Hope, Love ©Michael Seirer
  • Die gute Geschenkidee - Damen-Shirt Faith, Hope, Love ©Michael Seirer
    Die gute Geschenkidee - Damen-Shirt Faith, Hope, Love ©Michael Seirer
  • Die gute Geschenkidee - Tanktop Faith, Hope, Love ©Michael Seirer
    Die gute Geschenkidee - Tanktop Faith, Hope, Love ©Michael Seirer
  • Die gute Geschenkidee - Damen-Shirt Faith, Hope, Love ©Michael Seirer
    Die gute Geschenkidee - Damen-Shirt Faith, Hope, Love ©Michael Seirer

Die gute Geschenkidee

Ob Baby-Strampler, Damen T-Shirt oder Männer-Hoodie – wer ein Kleidungsstück mit dem Design „Faith, Hope, Love“ erwirbt, spendet gleichzeitig für die Arbeit des Diakonie Flüchtlingsdienstes.

Glaube, Hoffnung, Liebe

Damit Glaube, Hoffnung und Liebe wieder spürbare Realität im Leben von Menschen mit Fluchthintergrund werden, hat das Label tell me a story ein wunderschönes Design entwickelt und spendet pro verkauftem Produkt aus derFaith, Hope,Love“-Linie 7,00 Euro an den Diakonie Flüchtlingsdienst.

Die Textilien sind vorwiegend fair und in Bio-Baumwolle produziert und können online im Spreadshirt-Shop erworben werden.

  • Die gute Geschenkidee - Damen-Shirt Faith, Hope, Love ©Michael Seirer

Ich habe väterlicherseits syrische Wurzeln, bin aber in Wien geboren und aufgewachsen. Ursprünglich war mein aus Damaskus stammender Papa 1977 nur zu Besuch in Österreich, hat aber im Kaffeehaus Aida meine Mama kennen und lieben gelernt und ist geblieben. 1978 bin ich auf die Welt gekommen, was damals für meine Großeltern mütterlicherseits aufgrund der kulturellen Unterschiede eine sehr große Herausforderung war. Auch für meinen Vater war es sicher nicht einfach sich mit einer völlig fremden Kultur anzufreunden, worauf ich zurückführe, dass meine 2 Schwestern und ich leider nicht zweisprachig aufgewachsen sind und er uns auch sonst eigentlich nichts von seiner Kultur mitgegeben hat, obwohl meine Mama das sehr begrüßt hätte. Da es ja doch ein Teil von mir ist, hätte ich zwar gerne mehr Bezug zu meinen arabischen Wurzeln, bin aber sehr froh und dankbar in einem Land wie Österreich zu leben.

Nura für Faith, Hope, Love
Niloo mit Faith Hope Love T-Shirt ©Michael Seirer
Nilofar kommt aus dem Iran, den sie aus politischen Gründen verlassen musste. Durch viele engagierte Leute konnte sie in Österreich Fuß fassen und, da sie sich für Frauenrechte engagierte, viele Kontakte knüpfen. Seit 20 Jahren arbeitet sie jetzt im sozialen Bereich und ist seit längerem bei der Diakonie im Flüchtlingsdienst tätig. Neben ihrer Arbeit spielt Nilofar Theater bei der Gruppe „Die Fremden“, welche politische und gesellschaftliche Themen aufgreift und dafür schon mehrfach ausgezeichnet wurde. Für die Zukunft wünscht sie sich, dass es bald mehr Respekt gegenüber Flüchtlingen und Chancengleichheit für alle gibt.
Jamil mit Faith Hope Love T-Shirt ©Michael Seirer
Jamil flüchtete vor dem Krieg in seiner Heimat Syrien. Seit drei Monaten lebt Jamil in einer Integrationsstartwohnung in Wien, wo er vom Diakonie Flüchtlingsdienst bei den ersten Schritten im neuen Leben unterstützt wird. Jamil besucht gemeinsam mit seinem Bruder Husni einen Deutschkurs der Diakonie und macht gute Fortschritte beim Erlernen der neuen Sprache. „In Syrien habe ich als Baggerfahrer in unserem Familienbetrieb gearbeitet“, erzählt er. „Ich hoffe, dass ich bald gut Deutsch sprechen kann und eine Arbeit finde.“ Sein größter Stolz ist, dass er in einigen Monaten zum ersten Mal Vater wird.
Husni mit Faith Hope Love Shirt ©Michael Seirer
Husni ist 19 Jahre alt, er flüchtete vor dem Krieg in seiner Heimat Syrien und lebt seit drei Monaten in einer Integrationsstartwohnung in Wien, wo er vom Diakonie Flüchtlingsdienst bei den ersten Schritten im neuen Leben unterstützt wird. Wie sein Bruder Jamil arbeitete auch Husni in Syrien als Baggerfahrer im Familienbetrieb. Jetzt besucht er einen Deutschkurs der Diakonie und macht gute Fortschritte beim Erlernen der neuen Sprache. „Mein Bruder bekommt bald sein erstes Baby, wir freuen uns schon sehr!“, erzählt er.
Rajan mit Faith Hope Love T-Shirt ©Michael Seirer
Rajan aus Tschetschenien ist sechs Jahre alt. Das Mädchen flüchtete vor zwei Jahren vor dem Krieg in seiner Heimat nach Österreich. Derzeit lebt Rajan mit ihrer Familie in einer Integrationsstartwohnung des Diakonie Flüchtlingsdienstes in Wien, wo sie vom Diakonie Flüchtlingsdienst umfassend unterstützt wird. Rajan spricht schon richtig gut Deutsch und den Übergang vom Kindergarten in die erste Klasse hat Rajan gut gemeistert. „Ich spiele gern mit meinen Freundinnen am Spielplatz“, erzählt sie. Hut ab vor Rajans Schachkünsten: Weil das Mädchen jeden Dienstagnachmittag mit ihrem Bruder Movsar eine Schachgruppe besucht, ist sie beim Schachspielen auf der Gewinnerlinie…
Malak mit Faith Hope Love Pullover ©Michael Seirer
Malak hat vor zehn Monaten in Österreich Schutz gefunden und lebt derzeit in einer Integrationsstartwohnung in Wien, wo sie vom Diakonie Flüchtlingsdienst bei den ersten Schritten im neuen Leben unterstützt wird. In ihrer Heimat Syrien arbeitete Malak als Volksschullehrerin. Der Krieg zwang sie mit ihren beiden Kindern (vier und sieben Jahre alt) zur Flucht. Malak lernt von einer Privatperson Deutsch und gibt im Gegenzug Arabischunterricht. „Am wichtigsten ist, dass ich gut Deutsch lerne, dann würde ich sehr gerne wieder als Lehrerin arbeiten“, erzählt sie.
Angela mit Faith Hope Love Pullover ©Michael Seirer
Angela, ihr Partner und ihre drei Kindern bekamen vor zwei Jahren den Aufenthaltsstatus. Ihr Mann hat den Magistertitel in Soziologie, da er aber leider keine Arbeit in diesem Bereich gefunden hat, arbeitet er als Taxifahrer. Angela selbst ist gelernte Schneiderin, für ihren Lebensunterhalt arbeitet sie aber für die Diakonie. Ihre Kinder gehen in die Schule, bzw in den Kindergarten und sind vorbildliche Schüler, die in ihrer Freizeit gern Klavierstunden nehmen. Angelas Wunsch für die Zukunft ist, dass sie und ihr Mann auch in Österreich ihre gelernten Berufe ausüben können.