Vergiss mein nicht-Aktion

Dienstag, 12. April 2016
  • Im Wiener Volksgarten wurden symbolisch Vergissmeinnicht-Pflanzen eingesetzt ©www.tm-photography.at
    Im Wiener Volksgarten wurden symbolisch Vergissmeinnicht-Pflanzen eingesetzt ©www.tm-photography.at
Vergissmeinnicht.at - Die Initiative für das gute Testament

Als Zeichen des Dankes und der Anerkennung pflanzte "Vergissmeinnicht.at - Die Initiative für das gute Testament" im Wiener Volksgarten symbolisch Vergissmeinnicht-Pflanzen. Der Diakonie Flüchtlingsdienst ist Mitglied der Initiative- Vergissmeinnicht.at.

Der Diakonie Flüchtlingsdienst bei der Vergiss mein nicht-Aktion 2016 im Wiener Volksgarten. Mit fast 55 Millionen Euro haben die Österreicherinnen und Österreicher in Form von Testamentsspenden 2015 gemeinnützige Organisationen unterstützt. Dies zeigt eine aktuelle Erhebung des Fundraising Verbands Austria. Diese Spendenform wird bei immer mehr Österreicherinnen und Österreicher beliebt. Als Zeichen des Danks und der Anerkennung pflanzte „Vergissmeinnicht.at – Die Initiative für das gute Testament“ daher am 5. April im Wiener Volksgarten symbolisch Vergissmeinnicht-Pflanzen.

Der Anteil von Testamentsspenden beträgt am gesamten Spendenaufkommen (600 Millionen Euro 2015) rund 10 Prozent. „Jeder zehnte Spendeneuro wird über Testamente gespendet!“ zeigt sich Günther Lutschinger, Geschäftsführer des Fundraising Verbands und Initiator von Vergissmeinnicht.at, beeindruckt und ergänzt „Die Spendenform wird in den kommen Jahren wichtiger werden. Für jeden zehnten Österreicher ist ein Testament für einen gemeinnützigen Zweck eine Option.“ Dabei ist der „gute Wille“ und nach dem Ableben der Gesellschaft etwas zurückgeben zu können das ausschlaggebende Motiv. Testamentsspenderinnen und -spender ermöglichen den Organisationen, ihre Projekte langfristig zu erhalten und zu verwirklichen.

„Vergissmeinnicht.at – Die Initiative für das gute Testament“ vereint 70 österreichische gemeinnützige Organisationen, darunter auch den Diakonie Flüchtlingsdienst. Zusammen mit dem Träger der Initiative, dem Fundraising Verband Austria, und Kooperationspartnern wie der Österreichischen Notariatskammer wollen sie die österreichische Bevölkerung über die Möglichkeit informieren, im Testament neben Angehörigen auch eine gemeinnützige Organisation zu berücksichtigen.

Informationen zu "Vermächtnis & Erbschaft"

Mit einem Testament entscheiden wir selbst und nicht etwa der Gesetzgeber, was mit unserem Vermögen – egal ob groß oder klein – nach unserem Ableben passiert. Wir können so unsere Familie und Liebsten absichern.

Darüber hinaus können wir auch einen wohltätigen Zweck im Testament begünstigen und so über unser Leben hinaus Gutes tun.  

Mit einem Vermächtnis zugunsten des Diakonie Flüchtlingsdienstes setzen Sie ein Zeichen praktischer Nächstenliebe. Zum Beispiel, indem Sie Familien in Not ein Dach überm Kopf sichern oder Unbegleiteten Minderjährigen Flüchtlingen einen Hauptschulabschluss ermöglichen und ihnen damit eine Zukunft schaffen.