Brand in Flüchtlingsheim der Diakonie: Jugendliche Flüchtlinge sind in Sicherheit
Kurz vor zwei Uhr nachts, Mittwoch dem 7.Dezember, ist im Flüchtlingsheim für unbegleitete minderjährige Flüchtlinge der Diakonie in Hirtenberg (NÖ) aus bisher ungeklärter Ursache ein Brand ausgebrochen. Ausgegangen ist der Brand von einem Zimmer mit mehreren Stockbetten im ersten Stock. Das Feuer konnte rasch gelöscht werden.
Nach der Erstversorgung wurden die Jugendlichen im Turnsaal der Hauptschule erstversorgt und untergebracht. Von den 13 Jugendlichen, die mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung ins Krankenhaus gebracht wurden, sind sechs bereits wieder entlassen.
Bis heute Vormittag ist klar, dass das Feuer einen Wasserrohrbruch verursacht hat. Betroffen von Brand und Wasserschaden sind fünf Zimmer des Hauses und die Küche.
Diakonie Flüchtlingsdienst kümmert sich um die jugendlichen Flüchtlinge
Christoph Riedl, Leiter des Diakonie Flüchtlingsdienstes, ist sehr froh, dass alle Bewohner in Sicherheit sind. „Das Wichtigste für uns ist, dass die Sicherheit und Gesundheit unserer jugendlichen Klienten nicht gefährdet ist. Wir kümmern uns um ihre körperliche Gesundheit, aber auch um ihren psychischen Zustand, denn die Burschen stehen unter Schock und brauchen individuelle Betreuung“, schildert Riedl die Lage.
Vorübergehende Evakuierung des Hauses
Sachverständige haben die vorübergehende Evakuierung des Laura Gatner Hauses angeordnet. „Wir organisieren eine Unterbringung der Jugendlichen in einem Wiener Notquartier der Diakonie“, teilt uns Christoph Riedl mit.
„Es handelt sich um eine vorübergehende Maßnahme und wir hoffen, dass eine Rückkehr ins Haus in Hirtenberg innerhalb der nächsten zwei bis drei Wochen möglich sein wird“, so Riedl.
Das Rote Kreuz Wien unterstützt die Diakonie bei Notunterbringung der Jugendlichen.
