ANKYRA - Zentrum für interkulturelle Psychotherapie in Tirol

Müllerstraße 7
6020
Innsbruck
Telefon: 
+43 (0)512/ 564129
  • Interkulturelle Psychotherapie beim Diakonie Flüchtlingsdienst ©Nadja Meister/Diakonie Flüchtlingsdienst
    Interkulturelle Psychotherapie beim Diakonie Flüchtlingsdienst ©Nadja Meister/Diakonie Flüchtlingsdienst
Interkulturelle Psychotherapie ANKYRA

Das interkulturelle Psychotherapiezentrum Tirol bietet seit 2004 traumaspezifische, kultursensible und dolmetscherunterstützte Psychotherapie für Menschen, die Gewalt, Krieg, Folter, Vertreibung und Vergewaltigung überlebt haben und unter den psychischen und körperlichen Auswirkungen massiver Traumatisierung leiden. Im Rahmen des Projekts ASMIG wird zudem muttersprachliche und dolmetschunterstützte Psychotherapie für MigrantInnen durchgeführt.

Ziel

Unser Ziel ist es geflüchtete Menschen durch Psychotherapie darin zu unterstützen, traumatisierende Erlebnisse psychisch zu verarbeiten und Ressourcen zu entwickeln, um die Herausforderungen die das Leben in Österreich mit sich bringt, gut zu bewältigen. Ebenso ist es Ziel von ANKYRA, MigrantInnen mit Bedarf psychotherapeutischer Behandlung in ihrer Muttersprache bestmöglich zu unterstützen.

Die frühzeitige psychotherapeutische Behandlung ist eine wichtige Voraussetzung für das Gelingen von Integration. Mit unserem psychotherapeutischen Angebot wollen wir Geflüchtete und MigrantInnen unterstützen, ein weitgehend selbstbestimmtes Leben zu führen.

Zielgruppe

Unser therapeutisches Angebot richtet sich an: AsylwerberInnen, subsidiär Schutzberechtigte und anerkannte Flüchtlinge mit Wohnsitz Tirol und Bedarf an psychotherapeutischer Behandlung.

Angebot

Unser Angebot umfasst:

  • Erstabklärungsgespräche
  • Psychotherapie (Langzeittherapie und Kurzzeittherapie)
  • Gruppenpsychotherapie
  • psychiatrische Beratung

Unser psychotherapeutisches Angebot ist für KlientInnen kostenfrei.

Wir unterstützen Frauen, Männer, Jugendliche und Kinder mit dem Ziel, die traumatischen Ereignisse und die psychischen Herausforderungen der Migration zu verarbeiten und um gemeinsam einen Weg in eine neue positive Zukunft zu finden.
Heinz Fronek, Leiter Fachbereich Gesundheit und Psychotherapie Diakonie Flüchtlingsdienst

Arbeitsweise

Bei ANKYRA arbeiten PsychotherapeutInnen verschiedener therapeutischer Ausrichtungen. Alle bei uns tätigen PsychotherapeutInnen sind fachlich qualifiziert und im Bereich der traumazentrierten Psychotherapie spezialisiert.

Die Psychotherapien werden von speziell geschulten DolmetscherInnen, vor allem in den Sprachen Dari, Farsi, Arabisch, Russisch, Türkisch und BKS gedolmetscht. Es sind aber auch Psychotherapien in anderen Sprachen möglich.

Daran richten wir unsere Arbeit aus

Wesentliche Grundsätze unserer therapeutischen Arbeit sind: Ressourcenorientierung; Kultur- und geschlechtssensible Gestaltung, Einbeziehung speziell geschulter DolmetscherInnen, interdisziplinäre Zusammenarbeit innerhalb der Fachorganisationen und Vernetzung mit medizinischen, rechtlichen und anderen Einrichtungen.

Qualitätsstandard und -sicherung

Hohe Standards und Qualität der therapeutischen Behandlung sind zentrale Bestandteile unserer Arbeit. Aus diesem Grund und um eine bestmögliche und effektive Behandlung anbieten zu können, ist ANKYRA Teil des österreichweiten Netzwerkes für Interkulturelle Psychotherapie nach Extremtraumatisierung (NIPE) und Mitglied im Dachverband für transkulturelle Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik im deutschsprachigen Raum (DTPPP) und im Netzwerk PsychTransKult.

Dieses Projekt wird durch den Asyl-, Migrations- und Integrationsfonds (AMIF), das Bundesministerium für Inneres und das Land Tirol gefördert.

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